117. Deutscher Wandertag in Eisenach

Festumzug DWT Eisenach

Bei strahlendem Sonnenschein sammelten sich in der Katharinenstraße nach und nach die WGV-Teilnehmer, die diesmal gleich hinter den DWV-Promis und den Wimpelwanderern aus Sebnitz gehen durften. Der Landvogt zu Hoberg mit Frau (alias Ulli Gövert und Frau Maria) wurden zum häufigen Fotomotiv, als sie die WGV-Gruppe anführten. Geschätzt ca. 100 Teilnehmer aus Bohmte (verstärkt um Ostercappeln und Wehrendorf), Georgsmarienhütte, Bünde, Spenge und Wilhelmshaven und zahlreiche andere, die ohne Vereinskennung kamen,folgten ihnen, an der Ehrentribüne am Karlsplatz erscholl ein vielstimmiges „Frisch auf!”. Auf dem Marktplatz konnte man abschließend den Durst stillen, neue Kontakte zu Wanderfreunden aus ganz Deutschland knüpfen oder die übrigen Wanderdelegationen aus 90 Vereinen und Ortsgruppen bestaunen.

 

Seit Jahren beteiligen sich die Wanderfreunde aus Bohmte als WGV-Bannerträger.

Der 117. Deutsche Wandertag hat unter dem Motto "Wandern auf Luthers
Spuren" viele Tausend Gäste in die "gute Stube Thüringens" nach Eisenach
und in die Wartburgregion gelockt. Mit dabei waren über 100 WGVler aus
den Mitgliedsvereinen und Einzelmitglieder. Begeisterung lösten die
Wanderungen durch eine tolle waldreiche Gebirgslandschaft mit Schluchten
und vielen Sehenswürdigkeiten in Sichtweite der Wartburg aus.  Neben dem
Wandern nahmen die WGV-Vorstandsmitglieder an den Fachwartetagungen und
das WGV-Präsidium an der Mitgliederversammlung des Dt. Wanderverbandes
(DWV) teil. Hier standen auch  Vorstandswahlen an. Zur Anpassung der
Beitragsordnung ab 2019 wurde eine Beitragskommission eingerichtet. Seit
1883 vertritt der DWV gegenüber Politik und Behörden die Interessen
seiner Mitglieder und ist der Fachverband für das Wandern in
Deutschland. In der einstimmig beschlossenen Resolution zu "Erwartungen
des DWV an die Bundespolitik in der 19. Legislaturperiode" fordert der
DWV mehr Unterstützung.  Unter anderem braucht das Ehrenamt finanzielle
Unterstützung und politische Wertschätzung für nachhaltige Leistungen.
Schulwandern,  Draußen Lernen und Draußenschule braucht Unterstützung
für innovative Strukturbildung. Gefordert wird auch die Fortschreibung
der Grundlagenstudie "Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern" sowie die
Einrichtung einer Koordinierungsstelle "Wandern" auf Bundesebene
aufgrund des enormen Koordinierungsbedarfs zwischen verschiedenen
Ministerien auf Bundes- und Länderebene sowie den Akteuren in den
Wanderdestinationen. Selbstverständlich waren wir auch im großen
Festumzug mit über 6.000 Teilnehmern aus den 58 Mitgliedsvereinen des
DWV dabei - und haben dann in der Schlusskundgebung am Tag danach beim
Aufruf der teilnehmenden Verbände unsere Anwesenheit mit einem deutlich
hörbaren  "  h i i i e e e r "  bekundet. – Wir allen freuen uns schon jetzt auf den 118. Deutschen Wandertag vom 15. – 20. August 2018 in Lippe-Detmold.

 

 

 

Erinnerungsfoto am Standbild Hl. Elisabeth von Thüringen

 v.l. DWV-Präsident K.-U.Rauchfuß, Maria und Ulrich Gövert, Wandertagsschirmherrin und Landesverbandsvorsitzende Thüringens, Christine Lieberknecht, Franz und Agatha Buitmann.
v.l. DWV-Präsident K.-U.Rauchfuß, Maria und Ulrich Gövert, Wandertagsschirmherrin und Landesverbandsvorsitzende Thüringens, Christine Lieberknecht, Franz und Agatha Buitmann.

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Eisenach

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Eisenach
Traditionell lädt das Stadtoberhaupt des Gastgebers die Verbandsvorsitzenden nach dem Festumzug zu einem Empfang. Eisenachs Bürgermeisterin Katja Wolf erwies den 58 Vereinspräsidenten eine besondere Ehre: Sie durften sich in das Goldene Buch eintragen.

Fotos: Franz Buitmann

Offenes Singen des Kreisheimatbundes Bersenbrück im Hofbereich des WGV-Präsidenten

Bersenbrück/Eggermühlen bn

 

Im Rahmen seines Jahresprogramms führt der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) an wechselnden Orten auf Einladung eines der Mitgliedsvereine ein Offenes Singen durch. In diesem Jahr war es anders, denn der Dachverband des KHBB, der Wiehengebirgsverband Weser-Ems (WGV), lud ein. Was lag da näher, als dass der Präsident des WGV, Ulrich Gövert, die Sängerinnen und Sänger auf seinem Hofbereich unter schattigen Eichen in Eggermühlen-Döthen zum Singen begrüßte.

 

Der Vorsitzende des KHBB, Franz Buitmann, wies in seiner Begrüßung darauf hin, die Entscheidung, das Offene Singen einmal anders zu vergeben, sei goldrichtig gewesen. Die Anwesenheit von rund 80 Sangesfreunden sei ein schlagender Beweis. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenmitglied des KHBB, Walter Brockmann aus Bramsche, sowie dem  Vorsitzenden des Baumbergevereins aus dem Münsterland, Klaus Sommerhoff mit Gattin. Der KHBB möchte mit dieser Veranstaltung das alte Kulturgut Volkslieder pflegen. Er hat ein eigenes Liederheft entwickelt, das auch dieses Mal wieder zum Einsatz kam. Der Vorsitzende dankte dem Gastgeber für die perfekte Organisation, Kaffee und Kuchen serviert zu bekommen, dazu Kaltgetränke, sei nicht immer selbstverständlich.

 

Sein Dank ging weiter an die musikalische Leiterin des Nachmittags, Ingrid Berling-Wesselkämper, die die Sängerinnen und Sänger mit dem Akkordeon begleitete. Sie hatte zudem das Unterhaltungsorchester „Arkade“ von der Kreismusikschule Osnabrück mitgebracht, das mit flotten Musikstücken den Nachmittag auflockerte.

 

Gastgeber Ulrich Gövert stellte seinen Heimatort Döthen als einen Ort aus sächsischer Zeit vor. Der Name gehe vermutlich auf „Theotenem“ zurück und bedeute „Wo der Wald rauscht“ oder auch „Wo Hornrufe erschallen“. Das passe sicher auch noch in die heutige Zeit, besonders natürlich auch zum Offenen Singen.

 

In Verbindung mit dem Offenen Singen konnte der KHBB auch seine neueste CD „Sommertiet“ vorstellen. Darauf sind Lieder und Erzählungen in plattdeutscher Sprache zu hören, wie der stellvertretende Vorsitzende des KHBB, Jürgen Schwietert bei der Vorstellung  erläuterte. Die CD folgt der Ausgabe „Freujaohr“, zwei weitere für den Herbst und Winter sollen noch folgen. Alle Mitwirkende der CD stammen aus dem Altkreis Bersenbrück.

 

 

Gemeinsam sangen der Vorsitzendes des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB), Franz Buitmann (stehend), und der Präsident des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems (WGV), Ulrich Gövert (vorn sitzend) beim Offenen Singen des KHBB auf dem Anwesen des Präsidenten mit.

 

                                                  Foto: Hubert Meyer

 

85 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Riemsloh

Unser Mitgliedsverein, der rührige Heimat- und Verkehrsverein Riemsloh, hat am 2. Juli mit einem "Tag der offenen Tür" sein eigenes Domizil in der ehemaligen Schul-Cafeteria vorgestellt und zugleich seinen 85. Geburtstag gefeiert. Viele Vereinsmitglieder und Ehrengäste lauschten gespannt den Worten der engagierten Vereinsvorsitzenden Gundel Gunst über die ehrenamtlichen Eigenleistungen der Vereinsmitglieder für das neue Vereinsheim. Zugleich ließ sie die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren und berichtete über aktuelle und künftige Aktivitäten.

 

Für den Wiehengebirgsverband Weser-Ems gratulierten Schatzmeister Hubert Meyer und Präsident Ulrich Gövert. In seinem Grußwort mit plattdeutschen Passagen freute sich der WGV-Präsident für den Verein über den schönen Heimatraum: "Er ist ansprechend und toll geworden", so Gövert. Darüber hinaus wünschte er dem Heimat- und Verkehrsverein weiterhin erfolgreiches Wirken.

 

Grußworte sprachen ferner Melles stellvertretende Bürgermeisterin Silke Meier, Ortsbürgermeister Günter Oberschmidt, Pastorin Susanne Dremel-Malitte, HBOL-Vorsitzender Jürgen-Eberhard Niewedde und für den plattdeutschen Förderverein "Plattfoss" dessen Vorsitzende Elisabeth Benne. Sie rief zum aktiven Handeln für den Erhalt der plattdeutschen Sprache auf.

 

 

 

 

Foto: Hubert Meyer

 

v.l.: Jürgen-Eberhard Niewedde, Elisabeth Benne, Ulrich Gövert, Gundel Gunst u. Ehrenvorsitzender Willi Wißmann (Heimatverein Riemsloh)

WGV bei der Sternwanderung des HBOL in Hagen

Foto: Ulrich Wienke

Sternwanderung  2
Das Wandern ist eines der drei wichtigsten WGV-Verbandsziele. Aber auch
die Kontaktpflege zu überörtlichen Organisationen und Verbänden sieht
der WGV-Vorstand als wichtige Aufgabe.  Dafür nutzten unser
wanderbegeisterter Präsident Ulrich Gövert mit seiner Frau Maria und
Geschäftsführerin Helga Hartmann-Pfeiffer die Sternwanderung des
Heimatbundes Osnabrücker Land (HBOL) am 25. Juni in Hagen a.T.W. Geführt
vom Heimatverein Hagen boten sich unterwegs zahlreiche Gelegenheiten zum
Meinungsaustausch und nebenbei erfuhr man einiges über die
Teufelsquelle, den Hagener Weinberg und den Opferstein. Bei Nieselregen
gestaltete sich die Wanderung zum Borgberg schweißtreibend. Alle
Teilnehmer genossen dann die Pause, als Praktikantin  Mariam vom Natur-
und Geopark TERRA.vita die vier jungsteinzeitlichen Hügelgräber
erläuterte. Zum Abschluß wartete eine leckere Kartoffelsuppe auf die
Wanderer, und Fahnenbänder für die Vereinswimpel gab es natürlich auch.

Sternwanderung des KHB Bersenbrück

Foto: Georg Geers

Sternwanderung 1

Unser Mitgliedsverein, der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB), hat an
seinem ca. 330 km langen Bersenbrücker-Land-Weg im Ankumer Ortsteil
Tütingen auf 100 Meter über N.N. eine Aussichtssplattform errichtet.
Diese wurde anläßlich der diesjährigen Sternwanderung am 18. Juni im
Beisein von über 150 Wanderern, Nachbarn, Gönnern und vielen Ehrengästen
eingeweiht. Unser Präsident Ulrich Gövert hat an einer Radwanderung
teilgenommen und gratulierte beim Festakt dem KHBB und seinem
Vorsitzenden Franz Buitmann zu diesem gelungenen "Hingucker" in
markanter Landschaft in den Ankumer Höhen.

Ehrung der Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Evinghausen am 16.6.2017

Vor dem einsetzenden Regen drängten die Schülerinnen und Schüler ins Rathaus und so wurde das traditionelle Foto in diesem Jahr auf der Treppe im Foyer aufgenommen. Im Friedenssaal beleuchteten die Kerzen des Kronleuchters die 43  Bilder der Verhandler des Westf. Friedens, unter denen nicht nur die Wanderer Platz fanden, sondern auch die abholbereiten Eltern und Geschwister. 45 mal gab es Applaus, als Präsident Ulrich Gövert und Geschäftsführerin Helga Hartmann-Pfeiffer die einzelnen Schüler und Schülerinnen und die sie begleitenden Lehrer Matthew Nunn und Mathias Klein mit Urkunde und Nadel ehrten. Dieser Beifall war auch verdient, denn sie hatten nicht nur den 90 km langen Wittekindsweg erwandert, sondern waren sogar von Evinghausen nach Vehrte gewandert. Für 3 Teilnehmerinnen gab es noch eine Überraschung: als 86.999., 87.000. und 87001. Wanderer in der Statistik des Wittekindsweges wartete eine besondere Aufmerksamkeit auf sie.

Ehrung von Christoph Behnes und Werner Zwinge  in Meppen nachgeholt

Ehrung von Christoph Behnes und Werner Zwinge  in Meppen nachgeholt

Auch im Heimatverein Meppen gibt es verdiente Heimat- und Wanderfreunde, deren Ehrung Präsident Ulrich Gövert und Schatzmeister Hubert Meyer kürzlich im Rahmen der Mitgliederversammlung nachholten. So war Christoph Behnes 38 Jahre Vorsitzender des HV Meppen und legte im letzten Jahr sein Amt in jüngere Hände. Beim Überreichen der Verbandsnadel in Gold mit Urkunde bezeichnete der Präsident ihn als einen " Eckpfeiler der Heimatarbeit in Meppen".

Über 60 Jahre als Wanderer in ganz Deutschland unterwegs ist Werner Zwinge. Er dient seit Jahrzehnten seinem Verein als Wanderwart und Wanderführer und hatte auch schon das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Mit anerkennenden Worten und der Feststellung, Werner Zwinge "hat der Wanderbewegung in Meppen und im Emsland ein Gesicht gegeben" erhielt auch er die Verbandsnadel in Gold mit Urkunde des Wiehengebirgsverbandes.


Bildunterschrift: v.l. Ulrich Gövert, Hubert Meyer, Werner Zwinge, Gästeführerin Elisabeth Kässens,  Christoph Behnes, Marc-André Burgdorf,  neuer Vorsitzender  des HV Meppen

98. Niedersachsentag 2017 am 19. und 20. Mai in der Samtgemeinde Artland (Quakenbrück)

500. Jubiläum der Reformation und Übergabe Rote und Weisse Mappe bilden SchwerpunktFast in der Mitte des WGV-Verbandsgebietes fand der 98. Niedersachsentag des Niedersächsischen Heimatbundes (NHB) statt. Am 19. Mai im Artlanddorf Badbergen wurde in mehreren Foren über die Bedeutung von Umbrüchen und Kontinuitäten für die Heimat und unsere Gesellschaft diskutiert. Anlass dazu war das 500. Jubiläum der Reformation und die "geschwinden Zeiten" des 16. Jahrhunderts. Der Tag endete mit der Mitgliederversammlung des NHB.  Hubert Meyer und Ulrich Gövert nahmen für den WGV und Herbert Graf für den Landeswanderverband daran teilDer zweite Tag in der St. Sylvester-Kirche in Quakenbrück  als Austragungsort und Heimat des großen Reformators Hermann Bonnus,   begann mit einem eindrucksvollen plattdeutschen ökumenischen Gottesdienst. Im Mittelpunkt der sehr gut besuchten Festversammlung stand der Austausch zweier Mappen. NHB-Präsident Prof. Dr. Hansjörg Küster übergab dem niedersächsischen  Ministerpräsidenten Stephan Weil schon traditionell die Rote Mappe. Diese enthält neben Wünschen und Anregungen auch Kritik und Lob, zusamengetragen von den Mitgliedern des Nds. Heimatbundes.  Der Ministerpräsident antwortet auf die Anliegen der Heimat- und Wandervereine in Form der Weissen Mappe. Im Anschluss an  dem offiziellen Teil fanden Exkursionen an Orte der Reformation im Artland und in der Stadt Quakenbrück sowie eine Führung durch das Hermann-Bonnus-Haus statt.

 

Bildunterschrift: Wiehengebirgsverband und Landeswanderverband Niedersachsen stellen sich gemeinsam vor.  (v.l.) Herbert Graf und Ulrich Gövert beim Standdienst auf dem 98. Niedersachsentag des Niedersächsischen Heimatbundes in Badbergen in der Samtgemeinde Artland (Quakenbrück)

 

 

Tag des Wanderns am 14. Mai 2017

Das schrieb das "Haller Kreisblatt" am 15.05.

Jahreshauptversammlung in Ankum

Wiehengebirgsverband hielt Rückschau in Ankum

bn Ankum. Wandern ist ein Stück Lebensart. Dies zeigte die Jahresversammlung des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems (WGV) in Ankum.

Die Jagdhornbläser des örtlichen Hegerings stimmten mit Hermann Timpe und dem musikalischen Leiter Rudi Fissmann in die Versammlung ein. WGV-Präsident Ulrich Gövert begrüßte Delegierten und Gäste mit einem Frühlingsgedicht.

Landrat Michael Lübbersmann würdigte die Arbeit des Wiehengebirgsverbandes in Wandern, Kultur und Heimatpflege. Eine Einladung sprach der Landrat für den Besuch der Landesgartenschau im nächsten Jahr in Bad Iburg aus.

Für die Gemeinde Ankum überbrachte Ralf Gramann Grüße. Erwin Küdde stellte den Heimat- und Verkehrsverein Ankum vor, der das Treffen ausrichtet. Ihren Film über den Ort kommentierten Alfons und Georg Geers auf Plattdeutsch. Im Gästeprogramm ging es unter mit Thomas Oeverhaus und Ralf Gramann auf einem Spaziergang vom See- und Sporthotel entlang des Ankumer Sees in die Dorfmitte.

In seinem Jahresbericht berichtete Präsident Gövert von einer Theateraufführung der Städtischen Bühnen Osnabrück für den WGV mit 600 Besuchern, der Teilnahme am „Tag des Wanderns“, am Niedersachsentag des NHB in Celle, an der Sternwanderung des Teutoburger-Wald-Verbandes (TWV) und am Deutschen Wandertag in Sebnitz/Sächsische Schweiz. Beim Europäischen Wandertag in Südschweden war der WGV mit der größten Abordnung aus Deutschland dabei.

Eingesetzt hat sich der WGV für den Erhalt des Instituts für Niederdeutsche Sprache in Bremen. Die WGV-Sternwanderung fand in Spenge statt, die Vorsitzendenrunde in Melle verabschiedete eine Resolution „Flüchtlinge willkommen“. Zum WGV gehören 102 Vereine mit 8767 Mitgliedern, 59 Einzelmitgliedern und 64 Kommunen.

Hauptwanderwart Franz Thöle wies auf Schwierigkeiten bei der Wegeauszeichnung hin, erwähnte eine Fortbildung mit 60 Teilnehmern, Benedikt Loheide kümmert sich beim WGV um die digitale Wegeverwaltung.

Schatzmeister Hubert Meyers Jahresrechnung 2016 und Haushaltsvoranschlag 2017 fand einstimmige Zustimmung, Kassenprüfer Rainer König und Manfred Kalmlage bescheinigten einwandfreie Arbeit.

Informationen zur Kennzeichnung und Unterhaltung der WGV-Hauptwanderwege in Nordrhein-Westfalen gab TWV-Präsident Rüdiger Schmidt, beide Verbände arbeiten eng zusammen. Aufgaben, Ziele und Zuständigkeiten des Unesco-Geoparks Terra-Vita erläuterte Geschäftsführer Hans-Hartmut Escher. Über eine Fahrt zum Europäischen Wandertag in Rumänien berichtete Vizepräsidentin Ilse Toerper.

Präsident Gövert und Vizepräsidentin NRW Ilse Toerper wurden bestätigt, für die ausgeschiedene Geschäftsführerin Helena Reese wählte die Versammlung Helga Hartmann-Pfeifer aus Bissendorf. Die Positionen Kulturwart, Naturschutzwart, Jugendwart und Radwanderwart blieben unbesetzt.

Für 2018 wurden folgende Termine festgelegt: Theater Osnabrück Operette „Die Zirkusprinzessin“ 4. Februar, Jahresversammlung 24. März in Lintorf/Bad Essen, „Tag des Wanderns“ 14. Mai, Sternwanderung nach Fürstenau, Deutscher Wandertag in Detmold 15. bis 20. August und Vereinsvorsitzendenversammlung im Oktober in Bersenbrück.

Die Leitlinien Inklusion des Landkreises Osnabrück erläuterte Anja Fels, Fachdienstleiterin Soziales beim Landkreis Osnabrück. In ihrem Schlusswort betonte Vizepräsidentin Ilse Toerper, die Mitgliederversammlung habe gezeigt, dass der WGV mit seiner Arbeit auf dem richtigen Wege sei.

In der Jahresversammlung des Wiehengebirgsverbandes in Ankum (wir berichteten) ehrte WGV-Präsident Ulrich Gövert (Vierter von rechts) verdiente Heimat- und Wanderfreunde im Beisein von Ralf Gramann von der Gemeinde Ankum und Landrat Michael Lübbersmann (von links). Mit der Verbandsnadel in Gold wurden Reinhard Saft und Heinz Meyer (beide Heimat- und Verkehrsverein Ankum) sowie Werner Zwinge (Heimatverein Meppen) geehrt. Silber erhielten Erwin Küdde (Heimat- und Verkehrsverein Ankum) und Rolf Krämer (Heimatverein Meppen). Eine Urkunde der Niedersächsischen Landesregierung für bürgerschaftliches Engagement im WGV erhielt Reinhard Elsner (Bad Essen). Zu Ehrenmitgliedern wurden Helena Reese (Osnabrück), Dieter Rösch (Kirchlengern) und Otto Kutter (Wilhelmshaven; nicht auf dem Bild) ernannt. Foto: WGV

Erfolgreiche Fortbildung des WGV für Wege- und Wanderwarte

 

 

Stühlerücken war im  Naturfreundehaus Belm-Vehrte angesagt, damit die ca. 60 TeilnehmerInnen Platz finden konnten, und so wurde es allen nicht nur wegen der frühlingshaften Temperaturen draußen kuschelig warm bei dem eher „dröge“ klingenden Thema

 

„Haftung und Verkehrssicherheitspflicht auf Wanderwegen“.

 

WGV- Hauptwanderwart Franz Thöle und Hauptwegewart Sebastian Jülich hatten eingeladen und begrüßten die Teilnehmer und den Referenten Erik Neumeyer, der eigens vom Deutschen Wanderverband (DWV) aus Kassel angereist war. Auch WGV-Präsident Ulrich Gövert ließ es sich nicht nehmen, die zahlreichen Teilnehmer zu begrüßen und zeigte sich erfreut über die große Resonanz, die die Anregung aus der Zukunftswerkstatt des WGV gefunden hatte.

 

Nach einem „Werbeblock“ für den DWV mit zahlreichen mitgebrachten Broschüren ging es mit Powerpoint zum Thema, das der Referent mit vielen Praxisbeispielen und heiteren Elementen würzte. Am Ende wussten alle ZuhörerInnen Bescheid über typische und atypische Waldgefahren, selbst mit seltenen Mega-Baum-Katastrophen kannten sie sich aus. Nur eine Frage blieb am Ende offen:  Soll eine Wandergruppe (ab wieviel Personen?) an einer Landstraße ohne Bürgersteig links oder rechts gehen, und sind die Regelungen in NRW und Niedersachsen unterschiedlich? Erik Neumeyer versprach, die Antwort darauf zu finden und dem WGV zu übermitteln, der sie im Wiehengebirgsboten veröffentlichen wird.

 

Benedikt Loheide gelang es, neues Interesse an der Digitalisierung der Wanderwege zu wecken, laut Erik Neumeyer ein wichtiger Schritt, um die Strukturen und Zuständigkeiten zu ordnen.  Das ist eine wesentliche Zukunftsaufgabe des WGV.

 

 

 

Wiehengebirgsverband im Stadttheater Osnabrück

Wiehengebirgsverband im Stadttheater Osnabrück.(U.G.)

 

 

Mit seiner ersten Veranstaltung zum Jahresbeginn war der Wiehengebirgsverband (WGV) im Rahmen seiner Kooperation mit den Städttischen Bühnen Osnabrück zu Gast im Theater am Domhof. 600 Wanderer und Heimatfreunde, darunter z. B. der Heimat-und Wanderverein Bünde oder der Heimatverein Mettingen mit 52 bzw. 57 Teilnehmern, erlebten mit "Die lustige Witwe" von Franz Leha´r eine stimmungvolle und überaus gelungene Operettenvorstellung. Sei es das melodische VILJA-Lied, der gefühlvolle Walzer LIPPEN SCHWEIGEN oder das spritzig-fetzige Lied der Grisetten mit ihrem trippel, trippel, trippeltrap - es war ein Ohrenschmaus, wie es der langanhaltende Beifall bestätigte. Zur Handlung: Der Zwergenstaat Pontevedro ist pleite. Die letzten Millionen im Staat besitzt die Witwe Hanna Glawari und drohen auch verlustig zu gehen, da Hanna plant, ihren Witwenstand in Paris zu beenden. Das Vaterland ruft und durch Heirat soll Graf Danilo die 20 Millionen sichern, um das Vaterland zu retten und den Staat "redlich nähren". Liebe, Gefühl, Treuebruch - Dinge, die ganz nach Pariser Art das Leben toben lassen. Doch trotz aller Blamagen, Bloßstellungen und Verletzungen war eines ganz gewiss: das Happy End.

 

Vor der Aufführung begrüßten Verbandspräsident Ulrich Gövert und Intendant Dr. Ralf Waldschmidt im Beisein von Susann Vent-Wunderlich als Lustige Witwe Hanna Glawari die Teilnehmer und gaben dabei auch den nächsten Theater-Termin bekannt. Am Sonntag, 4. Februar 2018, 15 Uhr, erwartet die Wanderer mit der Operette "Die Zirkusprinzessin" von Emmerich Kalmann ein weiterer Kunstgenuss. Karten können ab sofort unter der Rufnummer 0541 760 0076 bestellt werden.




 
















Auf dem Foto v.l.
Bei der Begrüßung WGV-Präsident Ulrich Gövert, Susann Vent-Wunderlich
als "Lustige Witwe" Hanna Glawari und Intendant Dr. Ralf Waldschmidt

 


Einweihung Skulptur des „Jauchtzenden Bothen, 1643“

Nahezu 25 Jahre sind vergangen, als der „ Westfälische Friede-Weg 1648“  vom Friedenssaal zu Osnabrück zum Friedenssaal Münster geschaffen wurde. Über 500 Eichen wurden gepflanzt und säumen den 73 km langen Wander- und Radwanderweg. Mitglied in dem diesbezüglichen Arbeitskreis war auch der Wiehengebirgsverband, vertreten durch Präsident Prof. Dr. Clemens Arkenstette.

Aus gegebenem Anlass hat sich dieser Arbeitskreis wieder getroffen. Denn nach über 10 Jahre Forschungsarbeit wurde im Historischen Museum Frankfurt/Main  das Postgängerbild aus dem Jahre 1643 gefunden. Der Arbeitskreis, in dem nun WGV-Präsident Ulrich Gövert mitarbeitet, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, von dem Urbild des Westfälischen Friedenspostgängers 1643 eine Skulptur mit der Bezeichnung „Jauchtzender Bothe, 1643“  anfertigen zu lassen und an einer geeigneten Stelle am Friedensweg aufzustellen. Dieser Festakt fand eingebunden in einem Wandertag am 22. Oktober 2016 statt. Für den WGV nahm Schatzmeister Hubert Meyer teil. (Näheres siehe  Pressebericht)

Hans-Günther Fascies und Julia Fedinger enthüllten gemeinsam die Skulptur. Viel Heimatfreunde verfolgten die Szene. Foto: Nicole Degutsch

 

 

 

Lengerich - 

 

Feierlich, trocken und gut besucht war die Skulpturweihe am Westfälischer-Friede-Weg 1648 am Samstagmorgen. Rund 120 Interessierte, darunter Mitglieder der Heimatvereine Lengerich und Ladbergen sowie Kiepenkerle mit Tracht, Kiepe und „Schluck“ waren zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto angereist, um an diesem geschichtsträchtigen Ort die Skulptur des „Jauchtzenden Bothen, 1643“ gemeinsam zu enthüllen.

 

Feierlich, trocken und gut besucht war die Skulpturweihe am Westfälischer-Friede-Weg 1648 am Samstagmorgen. Rund 120 Interessierte, darunter Mitglieder der Heimatvereine Lengerich und Ladbergen sowie Kiepenkerle mit Tracht, Kiepe und „Schluck“ waren zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto angereist, um an diesem geschichtsträchtigen Ort die Skulptur des „Jauchtzenden Bothen, 1643“ gemeinsam zu enthüllen. Auch der Lengericher Bürgemeister Wilhelm Möhrke und der Ladberger Bürgmeister Udo Decker-König zählten zu den Anwesenden.

 

Nach dem Posthorngruß sang der MGV „Heimatklang“ Settel das Lied „Kommt zusammen“. Bürgermeister Möhrke sprach einige Begrüßungsworte, in denen er darauf aufmerksam machte, dass dieser Weg, der alte Friedensreiterweg von Münster nach Osnabrück, „schon in grauer Vorzeit dazu diente, Nachrichten, Post und Waren zu transportieren, und somit Menschen zu verbinden.“ Auch betonte er, dass es sich um einen „sicheren und wichtigen Weg“ handele, der seit Jahrhunderten genutzt wurde und schließlich zum Tribut des „Westfälischen Friedens“ wurde, der zwischen 1643 und 1648 zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges im katholischen Münster und evangelischen Osnabrück verhandelt wurde. Superintendent André Ost sowie Günter Witthake, Pfarrer der Katholischen Gemeinde Seliger Niels Stensen, weihten die Skulptur und beteten mit den Anwesenden für weitere „friedliche Zeiten“.

 

Schließlich enthüllte der Sendenhorster Hans-Günther Fascies, Heimatpfleger und Regionalbotschafter vom Arbeitskreis „Westfälischer Friedeweg“, zusammen mit Oberpostdirektorin a.D. Julia Fedinger die Skulptur des fröhlich mit dem Hut grüßenden, „jauchtzenden Bothen“, der nun unter den drei Friedenseichen in Settel an der Straße „Am Piekel“, Abzweig „Grüner Weg“, zu bewundern ist.

 

Mit dem Lied „Klinge Liede, lange nach“, „Plattdütschk uppn Friärpostwegg“ von Gerda Zirbes und dem Posthornklang endete die Feierstunde. Im Anschluss gab es beim THW Eintopf für alle.

 

Solidarität mit Flüchtlingen Wiehengebirgsverband fasst in Melle Resolution

Die Zukunft des WGV haben Heinz Garlich (Vorsitzender Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle-Mitte), Ilse Toerper (stellvertretende Präsidentin WGV) und Ulrich Gövert (Präsident WGV; von links) im Blick. Foto: Christina Wiesmann

 

 

Melle. Im Haus „Weser Ems“ der Landesturnschule in Melle fand am Wochenende die Vereinsvorsitzenden-Versammlung des Wiehengebirgsverbandes (WGV) Weser-Ems statt. Neben einer Solidaritätsbekundung stand auch ein Gedankenaustausch mit Blick in die Zukunft auf der Tagesordnung.

 

Während der Mitgliederversammlung im Juni in Sebnitz war vom Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine ein Beschluss gefasst worden. Dem schlossen sich die Vorsitzenden des WGV an und drückten in der Resolution „Flüchtlinge willkommen“ ihre Solidarität aus. Im Beschluss heißt es dazu: „Der Deutsche Wanderverband tritt dafür ein, die nach Deutschland geflohenen Menschen nicht alleine zu lassen. Er verurteilt Anschläge auf Flüchtlinge und ihre Helfer und heißt die neuen Mitmenschen ausdrücklich willkommen.“

 

Zukunftsfragen

 

Im Fokus der Versammlung stand auch der Gedankenaustausch, zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft. Zu den Fragen „Wie kann sich der WGV für die Zukunft wappnen?“, „Was müssen wir tun, um erfolgreich zu sein?“, „Was muss sich verändern, wenn der WGV in Zukunft nicht an Bedeutung und Einfluss verlieren will?“ nahm WGV-Präsident Ulrich Gövert ausführlich Stellung. „Es reicht nicht mehr, nur auf die eigenen Anliegen in den Mitgliedsvereinen zu schauen“, betonte Gövert, „so finden wir keine neuen Mitglieder oder gar Nachfolger für die Vorstandsarbeit.“

 

Ohne Naturschutzwart

 

Ein stetiger Wandel im WGV, wachsende Anforderungen, eine schwindende Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement und abnehmende Mitgliederzahlen bereiten dem Verbandspräsidenten Kopfschmerzen. „Wir müssen agieren – bevor wir nur noch reagieren können!“ gab Gövert zu bedenken. „Besetzen wir die richtigen Themen?“, fragte Gövert in die Runde. Und: Sind die klassischen Aufgaben wie wandern, Heimatpflege, Wege- und Naturschutz noch zeitgemäß? Seit 2008 ist der Posten des Naturschutzwartes im WGV vakant. „Und gerade dieser hätte in der heutigen Zeit ein großes Aufgabenfeld und könnte sich nach Lust und Laune engagieren“, ist sich Gövert sicher.

 

 „Mit der Zeit gehen“

 

Die „Stellschrauben entscheidend zu drehen und einzustellen, wird eine positive Vereins- und Verbandsentwicklung“ mit sich bringen, sind sich die Vorsitzenden des Wiehengebirgsverbandes daher auf jeden Fall einig. Sie wollen sich zukünftig mit neuen Ideen zeitgemäßer aufstellen. Ihr Fazit: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

 

 

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Plattdeutsch – Autoren ausgezeichnet

 

Zur Aufgabe des Plattdeutschen Förderkreises „ Plattfoss“ in der Region Osnabrück gehört es, alle Bemühungen der plattdeutsch schreibenden Autoren

Sowie alle interessierten Menschen bei der Förderung des Plattdeutschen ideell und materiell  zu unterstützen. Der jedes Jahr ausgeschriebene Autorenwettbewerb bietet Anreiz zu schreiben und sich einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Aus Gründen der Chancengleichheit gibt es die Leistungsgruppen „Aule Fösse“ und „Junge Fösse“ (haben noch nicht oder kaum Texte veröffentlicht).

Die Jury unter der Leitung der Plattfoss-Vorsitzenden Elisabeth Benne ermittelten die diesjährigen Sieger. Bei den „Aulen Fössen“ gab es den ersten Preis für

Heinrich Schawe, Belm-Icker, mit seinem Text „Noa moll Glücke hat“, der zweite Preis ging an Sophie Krömker, Osnabrück, für den Beitrag „Ault, wat is dat?“, und Irma Eggert, Westerkappeln, erhielt den dritten Preis für ihre Geschichte „Me mot sik tou helpen wieten“.

Bei den „Jungen Fössen“ vergab die Jury den ersten Preis an Ulrich Gövert, Eggermühlen-Döthen, für den Beitrag „Kien Tiet“ während Friedrich Busse, Löhne, den zweiten Preis für „Freujohrsarbeut inne Gorn“ erhielt.

Auf dem 313. Plattdeutschen Frühschoppen in der Cafeteria der Heilpädagogischen Hilfe in Sutthausen wurden die Preise und Urkunden überreicht – unter großem Beifall der zahlreichen Plattdeutsch-Freunde.

Die Preisträger (mit Blumengebinde) und einige Mitglieder der Jury

 

(Foto: WGV)

 


Ehrung für den ehemaligen WGV-Hauptwegewart

Christoph Theis 90

Ehrung für ehemaligen WGV-Hauptwegewart

 

Osnabrück. Der langjährige WGV-Hauptwegewart Rektor i.R. Christoph Theis, Osnabrück, hat am 28. August im Kreise einer großen Gratulantenschar seinen 90. Geburtstag gefeiert. Engagiert und umsichtig führte er die Markierungs- und Pflegearbeiten an den Hauptwanderwegen teilweise gemeinsam mit den Wegewarten der WGV-Mitgliedsvereine durch. Dabei war ihm der Friesenweg (heute Hünenweg) ein besonderes Anliegen.

Der Jubilar erfreut sich noch guter Gesundheit und nimmt regen Anteil an der Arbeit und den Aktivitäten des WGV. Bei der Geburtstagsfeier überbrachte ihm Präsident Ulrich Gövert die Glückwünsche und überreichte ihm dabei die Ehrenurkunde mit der Verbandsnadel in Gold des WGV. Das Geburtstagskind war über diese Ehrung sichtlich bewegt und sehr erfreut.

WGV zu Gast bei der Sternwanderung des Nachbarverbandes

von links: TWV-Wanderwart Hartmut Lüker und Bürgermeisterin der Stadt Halle Frau Rodenbrock-Wesselmann in der Runde der Wimpelträger

 

 

Zur Pflege gutnachbarschaftlicher Beziehungen nahmen WGV-Wanderwart Franz Thöle und Präsident Ulrich Gövert an der Sternwanderung des Teutoburger-Wald-Verbandes (TWV) im westfälischen Halle teil. Die beiden Verbandswanderwarte Hartmut Lüker , TWV, und Franz Thöle stellten dabei ihre Planungen für eine gemeinsame Veranstaltung der beiden benachbarten Wanderverbände vor. Danach ist für den 14. Mai 2017 eine gemeinsame Wanderung anlässlich des zweiten bundesweiten „Tag des Wanderns“ in Vorbereitung. Im Jahre 2018 wird der TWV den 118. Deutschen Wandertag für den Deutschen Wanderverband ausrichten. Einzelheiten werden rechtzeitig bekanntgegeben. Zum Abschluss der gut besuchten Sternwanderung des TWV überreichte  dessen Wanderwart Hartmut Lüker das begehrte Wimpelband.


Freie Waldorfschule Evinghausen auf dem Wittekindsweg

Die beiden sechsten Klassen haben am 7. Juni 2016 unter der Leitung von Frau Ramona Lange und Herrn Woköck-Stegemann (Elternbegleitung  Frau Kirsten Niven)  ihre letzte Etappe auf dem Wittekindsweg erfolgreich gemeistert. Im Friedenssaal des Rathauses in Osnabrück  begrüßte WGV-Präsident Ulrich Gövert die Schülerinnen und Schüler, würdigte die tolle Wanderleistung  und überreichte  Urkunden und Anstecknadeln.

Fotos: Bianca Schnarre

116. Deutscher Wandertag in Sebnitz

 

Die Wanderer sind da

Zum Deutschen Wandertag in Sebnitz erkunden Tausende die Sächsische Schweiz – selbst der Bundespräsident.

Von Dirk Schulze

Was ist los in Sebnitz?

Ulrich Gövert (3.v.l.) aus Osnabrück fährt mit seinem lianenumrankten Wanderstock schon seit 35 Jahren zum Deutschen Wandertag. Diese Woche erkundet er die Sächsische Schweiz und ist begeistert. Am Mittwoch war er mit Margrit Pfitzmann aus Hannover (2.v.l.), Werner Neubau aus Gelsenkirchen (li.) und weiteren Naturliebhabern unter anderem im Sebnitzer Ortsteil Hertigswalde unterwegs.
Ulrich Gövert (3.v.l.) aus Osnabrück fährt mit seinem lianenumrankten Wanderstock schon seit 35 Jahren zum Deutschen Wandertag. Diese Woche erkundet er die Sächsische Schweiz und ist begeistert. Am Mittwoch war er mit Margrit Pfitzmann aus Hannover (2.v.l.), Werner Neubau aus Gelsenkirchen (li.) und weiteren Naturliebhabern unter anderem im Sebnitzer Ortsteil Hertigswalde unterwegs.

© Steffen Unger

Sebnitz. Ulrich Gövert ist vor Begeisterung kaum zu bremsen: „Fantastisch. Ganz toll. So viele Eindrücke!“ Schon seine erste Wanderung durchs Elbsandsteingebirge hat den Gast aus Osnabrück schwer beeindruckt. Um neun Uhr morgens ist er mit seiner Frau Maria zu einer geführten Tour über die linkselbischen Tafelberge aufgebrochen: die Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein, hinauf auf den Papststein, den Gohrisch. Alles hervorragend organisiert. Die Erläuterungen der Wanderführer: „Absolut spitze.“ Und die Felsenlandschaft erst: Bis in die Ferne konnte man Berge sehen. „Wir sind hellauf begeistert von der Region“, sagt er.

Ulrich Gövert weiß, wovon er spricht. Er ist nicht nur Chef des Wiehengebirgsverbands Weser-Ems, einem Verein im Nordwesten der Republik mit 13 500 Mitgliedern. An seinem Wanderstock, einem kräftigen Ast mit eingewachsener Liane, den er selbst gefunden und später lackiert hat, prangen von oben bis unten Plaketten. Jede steht für einen Deutschen Wandertag. Nur drei oder vier der jährlich in einer anderen Region stattfindenden Treffen hat er in den vergangenen 35 Jahren ausgelassen.

Am Mittwoch ist der 116. Deutsche Wandertag offiziell in Sebnitz gestartet. Die ersten Gruppen sind jedoch schon seit Anfang der Woche auf verschiedenen Strecken durch die Sächsische und die Böhmische Schweiz unterwegs. Insgesamt warten bis zum kommenden Montag 120 geführte Touren auf die Besucher. Höhepunkt ist der große Festumzug durch die Seidenblumenstadt am Sonntag mit 58 Wandervereinen aus allen Regionen Deutschlands.

Besonders stolz sind die Veranstalter auf den Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck. Gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird er am Sonntag in Sebnitz erwartet. Der Besuch des Bundespräsidenten sei eine besondere Würdigung der ehrenamtlich Aktiven, erklärt Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbands. Bundesweit sind 600 000 Menschen in Wandervereinen organisiert. Sie markieren und pflegen nicht nur 200 000 Kilometer Wege, sondern engagieren sich auch im Naturschutz und der Arbeit mit Kindern.

 

Bericht aus der SZ-Zeitung (23.06.16)


Abschluss des 116. Deutschen Wandertages

Höhepunkt des sechstägigen Wanderevents war der Umzug der Wandervereine durch die Sebnitzer Innenstadt.

Quelle: Foto: Marko Förster

 

Der 116. Deutsche Wandertag ist Geschichte. Nach fünf ereignisreichen Tagen in der Kunstblumenstadt ist das Wanderfest am Montag in Bad Schandau zu Ende gegangen.

 


Guter Gastgeber der Sternwanderung

 

Viel Lob für Spenge vom Wiehengebirgsverband Weser-Ems

pm Spenge/Bersenbrück. Der Heimatverein und die Stadt Spenge zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald waren Gastgeber des Wiehengebirgstages mit der Sternwanderung des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems (WGV) mit rund 130 Teilnehmern.
Die Wanderer waren von vier Ausgangspunkten gestartet, um die historische Werburg in Spenge anzusteuern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen dankte WGV-Präsident Ulrich Gövert den Gastgebern für die perfekte Organisation der Veranstaltung.
Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke stellte den Gästen kurz die Geschichte und künftige Nutzung der Werburg vor. Vorsitzender Wolf-Dieter Fißenebert vom Heimatverein Spenge hieß die Gäste aus dem Verbandsgebiet des WGV willkommen. Der WGV-Verbandswimpel war ein Jahr lang im Bersenbrücker Rathaus deponiert, wo im vergangenen Jahr der Wiehengebirgstag stattgefunden hatte.
Franz Buitmann, Vorsitzender des Heimatvereins Bersenbrück und stellvertretender Bürgermeister der Stadt, übergab den Wimpel an Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke zur Aufbewahrung wiederum für ein Jahr. Alle teilnehmenden Vereine erhielten zur Erinnerung ein Wimpelband. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Bläserkreis Spenge-Lenzinghausen unter der Leitung von Rainer Petrasch. Im Anschluss da ran bestand Gelegenheit, die Anlagen der historischen Werburg unter fachkundiger Führung zu besichtigen.

Bundesweiter Tag des Wanderns

 

Bersenbrück. Der Deutsche Wanderverband (DWV) veranstaltete am Samstag erstmalig einen „Tag des Wanderns“. Am 14. Mai, Gründungsdatum des Verbandes 1883, soll dieser Tag künftig jährlich stattfinden.

In Bersenbrückbegrüßten die Teilnehmer Franz Buitmann, Vorsitzender des Kreisheimatbundes und Heimatvereins Bersenbrück, und Ulrich Gövert, Präsident des Wiehengebirgsverbandes. Gastfreundlich nahm der HofKruthoff-Brüwer in Bokeldie Wanderer auf ihrem 14 Kilometer langen Weg zur Rast auf. Bei der Feldmühle klang die Tour aus.

Die Mitgliedsvereine und alle Wandergruppen waren gebeten worden, in ihrer Region Angebote zu machen. Die zentrale Veranstaltung im Altkreisgebiet Bersenbrück richtete der Heimatverein Bersenbrück zusammen mit dem Kreisheimatbund Bersenbrück und dem Wiehengebirgsverband Weser-Ems aus. Die bundesweite Auftaktveranstaltung zur Premiere des Tages des Wanderns fand in Berlin statt. Sprecher aller im Bundestag vertretenen Fraktionen lobten die Initiative des Wanderverbandes.

Impressionen  - Jahreshauptversammlung in Lohne



„Ritterschlag“ für Ulrich Gövert               Bundesverdienstmedaille für vielseitigen Mann aus Eggermühlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Osnabrücker Landrat Dr. Michael Lübbersmann verleiht Ulrich Gövert die Bundesverdienstmedaille

 

Er kümmert sich um Wandern, plattdeutsche Sprache, Natur, Umwelt, Heimat und seine Mitmenschen. Seit vier Jahrzehnten engagiert sich Ulrich Gövert und bringt sich ein. Dafür erhielt der Eggermühlener nun die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
 
 
 
 
 
 
 

Theaterbesuch

Osnabrück (U.G.) Gleich zu Beginn des neuen Jahres war der Wiehengebirgsverband im Rahmen seiner Kooperation mit den Städtischen Bühnen Osnabrück zu Gast im Theater Am Domhof. Über 600 Wanderer aus dem gesamten Verbandsgebiet erlebten ein quirliges Blumenmädchen  Eliza Doolittle (Erika Simon) und einen wahrlich pedantischen Sprachforscher Professor Henry Higgins (Jan Friedrich Eggers).Vor der Aufführung begrüßten Verbandspräsident Ulrich Gövert und der Kaufmännische Direktor Matthias Köhn im Beisein von Eliza und Professor Higgins die Besucher zu der traditionellen Auftaktveranstaltung des Verbandsjahres. Dabei gaben sie auch den nächsten Theater-Termin bekannt: Am Sonntag, 5. Februar 2017 erwartet die Wanderer mit der Operette „Die lustige Witwe“ ein weiterer Kunstgenuss. Die Karten können  ab sofort unter der Rufnummer 0541 / 760 0076  bestellt werden

Bildunterschrift:  Auf dem Foto ( v.l.)

Jan Friedrich Eggers als Professor Higgins, WGV-Präsident Ulrich Gövert,  Erika Simon als Blumenmädchen Eliza und Kaufmännischer Direktor Matthias Köhn

 

 


Vereinsvorsitzenden-Versammlung am 10.10.15 in Fürstenau



v.l. Klaus und Doris Seide, Erika und Jürgen Schwietert, Vizepräsident Nds. Franz Buitmann, Vizepräsidentin NRW Ilse Toerper, Bürgermeister Herbert Gans, WGV-Präsident Ulrich Gövert

Wie kann sich der Wiehengebirgsverband für die Zukunft rüsten? Das war eine wichtige Frage, die sich die Organisation während ihrer jüngsten Versammlung in Fürstenau stellte. Von den Mitgliedern kamen eine ganze Reihe von Vorschlägen und Ideen, die nun aufgearbeitet werden sollen.


Zum Auftakt der Tagung im Gasthaus Triphaus in Fürstenau stimmten die Settruper Heimatsänger die Gäste auf die Veranstaltung ein. Sodann hieß Präsident Ulrich Gövert Mitglieder und Gäste willkommen. Später ging er zudem auf Aktuelles im Wiehengebirgsverband ein. Unter anderem wies er darauf hin, dass mit der Vakanz des Postens des Hauptwegewartes schwierig zu leben sei. Hier müsse eine Lösung gefunden werden. Weiterhin berichtete Ulrich Gövert, dass ab 2016 ein Tag des Wanderns eingeführt werden solle, der in jeweils am 14. Mai stattfinden solle.
Auch wünschte sich Ulrich Gövert, dass das Schulwandern in die Lehrpläne aufgenommen werde. „Man muss die Kinder gewinnen, dann kommen auch die Eltern“, betonte Ulrich Gövert.
Wie der Präsident überdies berichtete, wird der Wiehengebirgsbote weiterhin erscheinen, aus Kostengründen aber ab der kommenden Ausgabe nur noch als PDF-Datei. Schließlich forderte Ulrich Gövert dazu auf, sich für die Integration der Flüchtlinge zu engagieren. „Helfen sie mit, dass sie hier eine Heimat finden sowie die Sprache und Gebräuche lernen“, sagte er.
Hubert Meyer wiederum ging auf die schrumpfenden Finanzen des WGV ein – bedingt durch stagnierende Mitgliederzahlen auf der einen Seite und steigenden Kosten auf der anderen Seite. Weiterhin teilte er mit, die Geschäftsstelle sei aufgrund einer Zuwendung mit einer neuen EDV-Anlage ausgerüstet worden. Erfreulich sei weiterhin, dass aufgrund der notwendigen Beitragsanpassung nur ein Verein dem Verband den Rücken gekehrt habe.
Darüber hinaus beschäftigte sich die Versammlung mit neuen Ideen und Konzepten für die vier Bereiche Wandern, Schutz von Natur und Landschaft sowie Pflege von Brauchtum und Heimat und Mitgliederwerbung. Nach und nach kamen 35 Vorschläge zusammen, die an Stellwänden dokumentiert wurden. Sie werden nun in den nächsten Wochen vom Vorstandsteam aufgearbeitet und dann präsentiert. So kam unter anderem der Vorschlag, verstärkt in die Schulen zu gehen, um dort für das Wandern zu werben. Auch solle sich der Wiehengebirgsverband ruhig mehr in aktuelle umweltpolitische Debatten einmischen und so Flagge zeigen – ob es um Wegeränder gehe oder um Stromtrassen.
Einer von vielen Teilnehmern war Bürgermeister Herbert Gans. Auch er ging auf das Thema „Wandern in der Schule“ ein. So ein Angebot gebe es heute in der Regel nur noch in den Grundschulen. Natur finde im Fernsehen statt, Arbeit mit Karte und Kompass sei seit Einführung des Navis verpönt, Orientierung im Gelände werde auch nicht mehr vermittelt.
Weiter ging es mit der Würdigung verdienter Mitglieder. „Auch wir haben in unseren Mitgliedsvereinen tüchtige und zuverlässige Mitglieder, die sich über viele Jahre hinweg ehrenamtlich in die Vereinsarbeit eingebracht haben und sich weiter einbringen“, so Ulrich Gövert, um sodann Doris und Klaus Seide sowie Erika und Jürgen Schwietert für ihre Verdienste mit dem Verbandsabzeichen in Silber zu ehren. „Die Idee für den Mühlenweg und Erstellung der Konzeption mit Faltblatt als Wanderführer sowie Infotafeln an den Standorten ehemaliger Mühlen kamen von Jürgen Schwietert“, sagte Ulrich Gövert. Die Ausschilderung und Aufstellung der Informationstafeln hätten die beiden Ehepaare übernommen.



Schulwandern

Schulwanderungen ermöglichen ein intensives Erleben von Natur, Landschaft, Kultur und Heimat. Sie schärfen den Blick für Details und für Veränderungen der natürlichen Umgebung im Jahresverlauf oder durch andere Einflüsse. Das öffnet den Blick für die Zusammenhänge, Einflüsse und Abhängigkeiten in der Natur. Sie können die Lust am Bewegen beleben und soziales Miteinander fördern. Der Deutsche Wanderverband setzt sich mit der Initiative „Schulwandern – Natur erleben. Zukunft bewegen." für Schulwanderaktivitäten ein.


Hier einige Informationen dazu, die auf der Tagung der Landesverbände im Deutschen Wanderverband vorgestellt wurden:

http://www.wanderverband.de/LV_Sitzung_August_2015_TOPs%20Gesch%C3%A4ftstelle.pdf

Wiehengebirgstag am 09. August in Bersenbrück

WGV-Präsident Ulrich Gövert begrüßt die Verbandsfamilie sowie die Ehrengäste unter der "Pommern-Eiche" vor dem Heimathaus Feldmühle in Bersenbrück


v.l. Vorsitzender Franz Buitmann vom gastgebenden Heimatverein Bersenbrück, WGV-Präsident Ulrich Gövert, WGV-Vizepräsidentin NRW Ilse Toerper, Stadt-Bürgermeister Christian Klütsch, Stadtdirektor Dr. Horst Baier, stv. Landrat Werner Lager

Die Behindertenwandergruppe des "Wittekindhof" aus Vollmerdingsen/Bad Oeynhausen unter der Leitung des Ehepaares Detzmeyer übergibt den WGV-Verbandswimpel unserem Präsidenten. Damit war der Wiehengebirgstag "formell" eröffnet.

Unser Präsident gibt den Verbandswimpel an die Bersenbrücker Stadtoberhäupter weiter, assistiert von WGV-Vizepräsident Franz Buitmann. Im Bersenbrücker Rathaus wird der Wimpel für ein Jahr seinen Platz haben.

 

 

Ehrung für das Goldenes Deutsches Wanderabzeichen.

 

 

 

Mit einem von Bürgermeister Klütsch und Stadtdirektor Dr. Baier überreichten Buchgeschenk der Stadt Bersenbrück und anerkennenden Glückwünschen von WGV-Präsident Ulrich Gövert erfuhren 16 Mitglieder der WGV-Verbandsfamilie eine besondere Ehrung. Geehrt wurden: Kurt Hawranek, Marlies und Johann Lülker, Annegret Michel, Erich Tokarski, Hans Diedrich, Clemens Albers, Gertrud und Ulrich Majchszak, Carmen und Erich Ribinski, Barbara und Jürgen Siebert, Bernhard Warnking, Brigitte und Uwe Westphal. Den Sonderpreis, ein Wochenende im Eisenbahnhotel Dückinghaus in Merzen, nahm Barbara Siebert vom Heimatverein Lohne entgegen.

 

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Kein schöner Land" und der Fahnenbandausgabe sowie herzlichen Abschiedsworten von WGV-Vizepräsidentin Ilse Toerper endete ein fröhlicher, eindrucksvoller und blendend organisierter Wiehengebirgstag.

Die Wimpelträger stellen sich zu einem Abschlussfoto nach der Fahnenbandausgabe auf.

 

Fotos: Hubert Meyer


Bericht der NOZ zum Wiehengebirgstag

Beim Wiehengebirgstag drei neue Wege eröffnet
Zahlreiche Wanderfreunde treffen sich in Bersenbrück – Naturschutz und Heimatpflege als große Themen






Bersenbrück. Wandern macht Spaß, ist gesund und führt Menschen zusammen: Unter dem Motto „Der WGB verbindet“ trafen sich Wanderfreunde aus Norddeutschland am Sonntag in Bersenbrück zum Wiehengebirgstag. In und um die Stadt sind drei neue Wanderrouten entstanden.
Wandern, Naturschutz und Heimatpflege sind die großen Themen, die sich die Heimatvereine unter dem Wiehengebirgsverband (WGV) Weser-Ems auf die Fahne geschrieben haben. Die Wanderfreunde kommen aus ganz Norddeutschland: Der Kreis erstreckt sich von der Nordseeküste über den Bezirk Weser-Ems bis nach Westfalen. Aktuell 110 Vereine mit rund 12 000 Mitgliedern vereint der WGV mit Hauptsitz in Osnabrück derzeit.
Ulrich Gövert eröffnete als Präsident des WGV den Wiehengebirgstag am Heimathaus Feldmühle in Bersenbrück mit dem klassischen Wandergruß „Frisch auf!“. Zur traditionellen Hauptveranstaltung des Verbandes waren auch Bürgermeister Christian Klütsch sowie Stadtdirektor und Samtgemeindebürgermeister Horst Baier eingeladen. Wandern sei nicht nur ein traditionelles Naturerlebnis, sondern auch gesunder Sport und gemeinschaftliches Zusammenkommen, waren sie sich einig.
„In dieser Region geht es vor allem ums Wandern“, so Franz Buitmann als Vorsitzender des Heimatvereins Bersenbrück. Regionale Schwerpunkte sind beispielsweise der ostfriesische Denkmal- und Heimatschutz. Zudem versuche man mit Veranstaltungen wie Schulwandern im Landkreis auch den Nachwuchs für viel Bewegung in der Natur zu begeistern.
Aktueller Anlass des Tages seien drei neue Rundwanderwege in und um Bersenbrück, auf denen in Zukunft die Region erkundet werden kann, so Franz Buitmann. Der sechs Kilometer lange „Mühlenweg“ als kürzeste Route führt durch Bersenbrück hindurch und an interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei, während der „Stadtteileweg“ mit etwa 12 Kilometern sowohl aus städtischen als auch bewaldeten Gebieten besteht. Echte Naturliebhaber können über 22 Kilometern auf dem „Landweg“ eine Wandertour um Bersenbrück herum machen und neben dem Stadtwald „Hemke“ die landschaftliche Umgebung der Stadt erkunden. Den Mühlenweg weihten die Mitglieder mit einer kleinen Wanderung bereits ein und besuchten auf diesem Weg das Kreismuseum, das Rathaus und die Klosteranlage Bersenbrücks.
 „Bersenbrück hat spannende Sehenswürdigkeiten und eine schöne Landschaft“, berichtet danach Adolf Bogaske als Mitglied des Wandervereins Wilhelmshaven. Ähnlich sieht das Bürgermeister Klütsch. Man müsse sich die regionalen Besonderheiten bewusst machen und dürfe sie nicht in Betriebsblindheit untergehen lassen.
An 16 Mitglieder wurde das deutsche Wanderabzeichen vergeben. Dies belohnt regelmäßige Touren durch die Natur mit Bonusleistungen vieler Krankenkassen. Voraussetzung dafür sind jährliche Etappenziele – für Erwachsene rund 200 Kilometer in mindestens zehn Wanderungen – die nachgewiesen werden sollen, um den Wander-Fitness-Pass zu erhalten.
Infos zum Wanderabzeichen gibt es auf der Internetseite www.deutsches-wanderabzeichen.de. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Wanderverein hat, kann sich beim WGV nach dem Heimatverein in seiner Nähe erkundigen.

Wandern und Rad fahren in der Region: Mehr auf den Themenseiten im Internet auf www.noz.de

Foto: Janina Hammig



Auch der WGV beim 115. Deutschen Wandertag

Angeführt wurde die WGV-Abordnung von Präsident Ulrich Gövert im Kostüm des Vogt Hoberch von der Vogtei Merzen, begleitet von Enkelin Jule Gövert und Gattin Maria Gövert, beide in historischen Kleidern.

(Foto: Westfalenblatt, J. Hannemann)

Mit einer großen Abordnung haben wir am bunten Festumzug in Paderborn teilgenommen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Verbandspräsident Ulrich Gövert stellten sich die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Ilse Toerper, Helena Reese, Franz Buitmann und Franz Thöle und Ehrenmitglied Josef Wächter zu einem Erinnerungsfoto auf.

 



Festumzug in Paderborn mit 10 000 Teilnehmern

Wiehengebirgsverband und Vereine aus dem Altkreis beim Deutschen Wandertag

 

 

bn Altkreis Bersenbrück. Unter dem Motto „Wandern an Quellen“ fand der 115. Deutsche Wandertag des Deutschen Wanderverbandes (DWV) in Paderborn und dem Paderborner Land statt. Wanderer aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarregionen nahmen daran teil, darunter auch der Wiehengebirgsverband Weser-Ems (WGV) mit einem Teil seiner Mitgliedsvereine. Auch Heimat- und Wandervereine aus dem Altkreis waren mit Abordnungen vertreten.

Stadt und Kreis Paderborn sowie der Eggegebirgsverein als Veranstalter hatten neben zahlreichen Wanderungen und der Tourismusmesse auch ein vielfältiges Rahmenprogramm organisiert. Als Gäste dabei waren unter anderen die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW, Ute Schäfer, Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung, sowie Professor Klaus Töpfer, der ehemalige Bundesumweltminister.

Der Präsident des Deutschen Wanderverbandes, Hans-Ulrich Rauchfuß, sagte zur Bedeutung des Wanderns für Familien und besonders auch junge Menschen: „Kinder und Erwachsene profitieren. Wandern ist nicht nur gesund. Es hilft auch, Kinder und Jugendliche für die Natur zu sensibilisieren. Draußen erfahren sie, dass es sich lohnt, biologische Vielfalt zu erhalten.“

Ein Höhepunkt war der Empfang der Wandertagswimpel-Wandergruppe aus Bad Harzburg. Die Paderborner und der Eggegebirgsverein bringen den Wimpel zum Austragungsort des nächsten Jahres, Sebnitz in der Sächsischen Schweiz, wo der 116. Deutsche Wandertag vom 22. bis 26. Juni 2016 stattfindet.

Die DWV-Fachtagungen der Hauptfachwarte für Wandern, Wege, Kultur, Naturschutz sowie Medien und Familien, die Mitgliederversammlung, die Verbandswanderung, die Festveranstaltung und der Festumzug waren weitere Höhepunkte.

 

 

 

 

Alle Informationen zu den ePapern der NOZ MEDIEN finden Sie unter http://www.noz.de/abo/faq.

 

 




Wander-Fitness-Pass - Deutsches Wanderabzeichen 

Die Wanderpässe sind in der Geschäftsstelle erhältlich.

 

Informationen zum Wanderpass erhalten Sie auch auf der 
Internetseite www.deutsches-wanderabzeichen.de




 

Bundesgerichtshof-Urteilt zur Haftung im Wald

„Auf eigene Gefahr“

In der März-Ausgabe der Wanderzeit sagt der Jurist Hugo Gebhard, wer bei Unfällen im Wald haftet. Gebhard ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht und leitet das Rechtsreferat des Landesbetriebes Wald und Holz NRW. Der ehemalige Rechtsanwalt und Richter hat eine Reihe von Schriften im Zusammenhang mit Haftungsfragen in der Natur verfasst. Anlass für das Wanderzeit-Interview ist das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs zu Haftungsfragen im Wald.
Das Interview können Sie hier lesen:
 
http://www.wanderverband.de/conpresso/_data/Wanderzeit_-_Maerz_2013.pdf