WGV am 21. August zu Gast in der NDR-Plattenkiste in Hannover

Im Frühjahr hat unsere Geschäftsführerin Helga Hartmann-Pfeiffer die Bewerbung losgeschickt und nun liegt die Einladung vor: Am Dienstag, 21. August 2018, um 12 Uhr ist der Wiehengebirgsverband zu Gast in der Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen (Hörfunk) im NDR-Landesfunkhaus in Hannover. Franz Buitmann, Helga Hartmann-Pfeiffer und Ulrich Gövert werden teilnehmen und haben die Liste der Musikwünsche bereits gemeldet und dazu ein vom NDR erbetenes Gruppenfoto.

NDR Fernsehen auf dem Picker- und Jadeweg

Eine Woche lang waren  die NDR Reporter Matthias Schuch (Oldenburg) und Daniel Sprehe (Osnabrück) unterwegs und berichteten im Hörfunk und in der Fernsehsendung "Hallo Niedersachsen" von ihrer Wanderung auf dem Jade- und Pickerweg, in der Planung unterstützt vom WGV. Nachdem die Enttäuschung darüber, dass anfangs immer vom Pilgern auf dem Jakobsweg berichtet wurde, verdaut war, ehrten Ulrich Gövert und Hubert Meyer unterwegs in Steinfeld mit Urkunde und Abzeichen.

Auf den letzten Kilometern ließen  sich die beiden Reporter begleiten, und so erreichten neun fröhliche Wanderer, darunter auch die WGV-Geschäftsführerin Helga Hartmann-Pfeiffer, das historische Osnabrücker Rathaus.

Neuer Schwung für die Vorstandsarbeit in Sachen Naturschutz

Der Vorstand freut sich, nach langer Suche ein neues kooptiertes Mitglied im Vorstand begrüßen zu dürfen:

 Herr Prof. Joachim W. Härtling neuer kommissarischer Naturschutzwart.

 Hier eine kurze Vorstellung:

 

Liebe Wanderfreunde,

 

Ich darf mich bei Ihnen/euch als neuer (kommissarischer) Naturschutzwart des Wiehengebirgsverbands vorstellen:

 

Seit 2001 bin ich Professor für Physische Geographie an der Universität Osnabrück mit Schwerpunkten in den Schutzgütern Wasser und Boden/Sedimente sowie in der Umweltplanung. In den letzten Jahren habe ich mich dabei sehr intensiv mit der Natur- und Kulturlandschaftsgeschichte in Nordwestdeutschland beschäftigt. Hier liegt mein Schwerpunkt v.a. in der Römerzeit, seit 2005 arbeite ich eng mit den Archäologen der Uni Osnabrück und dem Museum und Park Kalkriese zusammen.

 

Praktische Erfahrungen im Bereich Natur- und Umweltschutz habe ich als Gutachter bzw. als Miteigentümer eines Planungsbüros gesammelt. Seit 2003 habe ich auch schon in verschiedenen Themen mit der Stadt bzw. dem Landkreis Osnabrück zusammen gearbeitet. Bei vielen heutigen Fragestellungen werde ich mich aber noch einarbeiten müssen, da diese Erfahrungen sehr spezifisch sind bzw. schon ein paar Jahre zurück liegen.

 

Im schönen Würzburg geboren, hat mein Vater mich/uns schon frühzeitig an das Wandern heran geführt, unsere Ausflüge in den Steigerwald oder in den Dolomiten gehören zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen. Seit ich ins Osnabrücker Land gekommen, habe ich die Landschaft zwischen Wiehengebirge und Nordsee kennen und lieben gelernt. So mache ich auch gerne Exkursionen in die nähere Umgebung bis hin zu einem mehrtägigen Querschnitt vom Osnabrücker Bergland bis nach Langeoog.

 

Die Begeisterung für die Landschaft hat mich auch dazu gebracht, Wanderführer zu schreiben, so z.B. 2013 in enger Zusammenarbeit mit dem WGV und TERRA.vita den Führer „Wandererlebnis Wittekindsweg“.

 

Ich wohne mit meiner Frau Nicole Hess (Landschaftsplanerin und Umweltpädagogin), meinen beiden Kindern Lukas und Finja sowie unseren Pferden Binti, Fjella und Tami im Grünen am Rande der Gemeinde Bad Essen mit Blick auf grüne Wiesen und Weiden.

 

Joachim W. Härtling

 

 

 

Sternwanderung in Fürstenau

Die WGV-Sternwanderung 2018 in Stichworten
Wir waren Gäste  in der über 600jährigen ehemaligen fürstbischöflichen  Residenzstadt Fürstenau, einer "Perle am Rande der Ankumer Höhen"
- ideales Wanderwetter (nach frühmorgentlichen Regenschauern)
- schöne Wanderrouten und engagierte Wanderführer
- überaus informative Nachtwächtertour durch die Stadt
- leckere Erbsensuppe
- herzlicher Empfang durch Bürgermeister Herbert Gans, Stadtdirektor Benno Trütken und HV-Vors. Jürgen Schwietert
- prima Stimmung
- gemütliche Atmosphäre und schönes Ambiente auf dem historischen Marktplatz
- der WGV-Verbandswimpel wurde von Wolf-Dieter Fißenebert vom HV Spenge übergeben und  bleibt nun für ein Jahr in Fürstenau
- schmucke Wimpelbänder für die Vereinswimpel
Ergo: Wie auch in Spenge wieder eine Sternwanderung, wie sie sein soll.
Doch eine bessere Beteiligung aus den WGV-Mitgliedsvereinen wäre wünschenwert.

 

Frauenpower und gendergerecht - Wimelträgerinnen und Wimpelträger der WGV-Mitgliedsvereine bei der Ausgabe der Wimpelbänder

 

 Wimpelstaffette: Vorsitzender Wolf-Dieter Fißenebert,
Spenge, überreicht dem WGV-Präsidenten den Verbandswimpel zur Weitergabe
an Bürgermeister Herbert Gans und Stadtdirektor Benno Trütken.
Aufmerksam beobachten (v.l.) diese Wimpelstaffette auch Jürgen
Schwietert und Doris Seide vom HV Fürsteanu, und die WGV-Vizepräsidenten
Franz Buitmann und Ilse Toerper

 

Fotos: Hubert Meyer

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Renning

Tag des Wanderns 2018

Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB)  lud  zum „Tag des Wanderns“ ein

 

 

 

Seit 2016 hat der Deutsche Wanderverband jeweils den 14. Mai, das Gründungsdatum des Verbandes, zum „Tag des Wanderns“ erklärt. Der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) bot in diesem Jahr dazu als zentrale Veranstaltung im Altkreis Bersenbrück  eine Wanderung über neun Kilometer vom Campingpark am Alfsee zur und um die Wallfahrtskirche in Lage-Rieste an.

 

Die Rundwanderung führte unter der Leitung des Geschäftsführers des KHBB, Manfred Kalmlage, vom Hotel „Piazza“ durch den Ort Rieste, dann über Waldwege zur Wallfahrtskirche Lage-Rieste, früher eine Kommende der Johanniter-Ordensritter. Zurück ging der Weg durch die Lager Allee über Wirtschaftswege zum Dubbelau-See mit den Wasserskianlagen und dann wieder zum Hotel „Piazza“.

 

Nach der etwa zweieinhalbstündigen Wanderung trafen sich die Wanderer auf der Terrasse beim Hotel „Piazza“ bei kühlen Getränken zum geselligen Abschluss. KHBB-Vorsitzender Franz Buitmann dankte dem Wanderführer für die Organisation der Wanderung, sie habe teilweise Wege gezeigt, die man bisher so nicht gekannt habe. Abschließend lud er zur KHBB-Sternwanderung am 3. Juni in Berge ein, Einzelheiten dazu erfolgen in der nächsten Ausgabe „Am heimatlichen 

 bn/Foto: Franz Buitmann

 

Veranstaltungen in Eggermühlen und Fürstenau

 

                                                                                                    Foto: Georg Geers

Der Heimatverein Eggermühlen nutzte diesen Aktionstag, um in einer "Grenzlandwanderung" die Ortsgrenzen der Eggermühlener Bauerschaft Besten zu den Nachbargemeinden Ankum und Fürstenau (Klein-Bokern) zu erkunden. Gut zwei Dutzend Wanderer, mit dabei WGV-Präsident Ulrich Gövert, marschierten der ehemaligen Bestener Landwehr entlang und hatten
vom Pennigsberg, der mit 116 Meter über NN höchsten Erhebung der Gemeinde Eggermühlen, einen weitreichenden Blick über die frisch bestellten Felder und ie waldreiche Region. Bei Grillwürstchen und erfrischenden Getränken an diesem lauen Sommerabend wurde im Garten, umrahmt von blühenden Rhododendron, von Wanderführer Thomas Büscher bis in die Abendstunden gefachsimpelt.

 

 

 

                                                                                                  Foto: Erika Schwietert

Der Heimatverein Fürstenau veranstaltete mit den Viertklässlern der Benedikt-Grundschule gemeinsam mit der Klassenlehrerin Annette Daemberg einen Schulwandertag. Wanderführer Jürgn Schwietert (auch
Vereinsvorsitzender) führte die Schulklasse vom Schlossteich in Fürstenau über den Mühlenbrink und durch den Pottebruch, vorbei an der Schutzhütte und entlang der Deeper Aa wieder zurück zur Schule. Unterweg
gab es für die Kinder Müsliriegel und Fruchtsaftgetränke. Zum Aschluss erhielt jedes Kind einen Wander-Fittness-Pass, eine Samenkugel für eine kleine Bienenweide und die Anstecknadel (Pin) zu diesem besonderen Tag.

 

50 Jahre Verschönerungsverein Eielstädt in der Gemeinde  Bad Essen

Unser rühriger Mitgliedsverein, der Verschönerungsverein Eielstädt, feierte am 30. April 2018 unter der Leitung seiner engagierten Vorsitzenden Vera Stieve seinen 50. Geburtstag in einem tollen Ambiente auf der Diele des Hofes Westmeyer. Präsident Ulrich Gövert und Schatzmeister Hubert Meyer gratulierten für den Wiehengebirgsverband und überreichten neben einer Ehrenurkunde auch ein "flaches"
Geburtstagsgeschenk. Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurde die von einem  Arbeitskreis erstellte Chronik "Eielstädt: Vergangenheit - Gegenwart" vorgestellt. Diese gelungene Festschrift kann zum Preis von 14 € unter
der Rufnummer 05742 / 1318 bei Willi Kottmeier bestellt werden. Auch Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer (links) gratulierte.

Jahreshauptversammlung in Bad Essen

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Bericht zur Jahreshauptversammlung 2018 in Bad Essen
01_Wiehengebirgsverband Weser-Ems Jahres
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1.     Lea Rohdenburg stimmte mit Frühlingsliedern auf die WGV-Jahreshauptversammlung ein.

 

2.     120 Teilnehmer zählte die Jahreshauptversammlung des WGV in Bad Essen.

 

3.     Ein Blick auf den Vorstandstisch mit Gästen

 

4.     Bürgermeister Timo Natemeyer von Bad Essen begrüßte die Teilnehmer.

 

5.     Ein Grußwort des Landkreises Osnabrück sprach stellvertretender Landrat Michael Weßler.

 

6.     Andre Berghegger MdB richtete ein Grußwort an die Teilnehmer.

 

7.     Der Vorsitzende des gastgebenden Vereins Verschönerungsverein Lintorf, Reinhard Elsner, stellte seinen Verein vor.

 

8.     WGV-Präsident Gövert ehrte zusammen mit Vizepräsidentin Ilse Toerper und Vizepräsident Franz Buitmann im Beisein der Ehrengäste mehrere verdiente Wander- und Heimatfreunde.

 

9.      Heinrich Siefer referierte zur Zukunft der plattdeutschen Sprache.

 

10.   Einen Blumenstrauß als Dankeschön erhielt Verbandssekretärin Kerstin Frank aus der Hand von WGV-Präsident Ulrich Gövert.

 

11.    Das Ehepaar Maria und Paul Nieuwendijk aus den Niederlanden wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

 

 

Theater Osnabrück "Die Zirkusprinzessin"

Zum Jahresbeginn im Stadttheater Osnabrück

Schon traditionell begann auch das Jahr 2018 mit einer Veranstaltung im Stadttheater Osnabrück. Der Wiehengebirgsverband bescherte denStädtischen Bühnen ein volles Haus und diese den 600 Besuchern aus

 Der WGV- Verbandsfamilie mit der Operette "Die Zirkusprinzessin" von Emmerich Kalman eine gelungene Vorstellung mit Witz und Humor, mit Komik und Tiefe.

Die Inszenierung von Sonja Trebes hat etwas von einem RTL-II-Thriller: Eine abgerissene Truppe um den Zirkusdirektor und der Adel wird zu einer Meute von Auftragskillern. Fürst Wladimir hat zwei Männer fürs

Grobe dabei, um die Leichen zu entsorgen. Und die Husaren sind keine schneidigen Soldaten, sondern eine mit Kalaschnikows ausgerüstete Privatarmee. Fürstin Fedora ist in der Tat eine lustige, reiche und schöne Witwe. Entstanden ist "Die Zirkusprinzessin" in den 1920-Jahren. Deshalb donnern Bomben, und im dritten Akt tobt der Krieg. Daher war der Sprung von Zirkushund Rasputin ein besonderer Clou dieser Vorstellung. Es

war ein gelungener und unterhaltsamer Nachmittag.

 

Am Sonntag, 10. Februar 2019, 15 Uhr, erwartet die WGV-ler mit der Operette "Der Bettelstudent" von Carl Millöcker ein weiterer Kunstgenuss. Karten können ab sofort unter der Rufnummer 0541-7600076 bestellt werden.

 

Bildunterschrift

Auf dem Foto v.l.

Bei der Begrüßung: WGV-Präsident Ulrich Gövert,  SusannVent-Wunderlich

als Zirkusprinzessin und Intendant Dr. Ralf Waldschmidt

 

Wegewarte des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems (WGV) trafen sich zum Meinungsaustausch im Heimathaus Feldmühle

 

Bersenbrück (bn)                                                

 In unregelmäßigen Abständen treffen sich die Wegewarte des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems (WGV) zum Meinungsaustausch und um aktuelle Informationen einzuholen. Über 30 Kreis-Wegewarte, Wegewarte in den WGV-Mitgliedsvereinen und für den WGV tätige Wegemarkierer aus dem gesamten Verbandsgebiet kamen im Bersenbrücker Heimathaus Feldmühle zusammen.

 

 WGV-Präsident Ulrich Gövert wies eingangs darauf hin, dass die Weitwanderwege des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems (WGV) mit einer Länge von etwa 1700 Kilometern eine kontinuierliche Pflege erforderlich machen. Der WGV sei in der glücklichen Lage, dass in der Regel die Kreiswegewarte diese Aufgabe übernehmen. Doch auch im WGV muss die Abnahme ehrenamtlicher Tätigkeiten zur Kenntnis genommen werden

 

Der Vorsitzende des gastgebenden Heimatverein, Franz Buitmann, erläuterte die Geschichte und jetzige Funktion des Heimathauses Feldmühle, ehemals eine Klostermühle des Zisterzienserinnenklosters Bersenbrück. Stadt Bersenbrück, Heimatverein Bersenbrück und der Förderverein „Historische Feldmühle von 1729“ bauten die Mühle zusammen mit vielen Unterstützern zum Heimathaus aus, das heute als Domizil des Heimatvereins dient, aber auch für Vermietungen und Tagungen zur Verfügung steht. Auch im Umfeld der Mühle sind zahlreiche Anlaufpunkte geschaffen worden.

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück und einer Vorstellungsrunde erfolgte zunächst ein Meinungsaustausch über die Zukunft der WGV-Weitwanderwege unter Berücksichtigung der Europäischen Fernwanderwege im WGV-Gebiet. ausreichender Weise nach. Die Entscheidung, ob Fernwanderwege des WGV aus dem Bestand genommen werden sollen, wurde zurückgestellt.

 

Benedikt Loheide, zuständig im WGV für die Wegeverwaltung, nahm Stellung zu der Frage „Sind Farbe und Pinsel noch zeitgerecht?“ im Hinblick auf Wegemarkierungen.

 

Nach dem Mittagessen bestand Gelegenheit, unter Führung von Franz Buitmann das Heimathaus Feldmühle und sein Umfeld näher kennen zu lernen. Auf einer Kurzwanderung auf dem „Mühlenweg“ des Heimatvereins durch die Waldgebiete „Freude“ und „Hemke“ und durch die Innenstadt erfuhren die Teilnehmer ebenfalls unter Leitung des Heimatvereins-Vorsitzenden Interessantes aus der Hasestadt, ehe mit einer Kaffeetafel die Tagung ihr Ende fand.